Bernd Gieseking

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Bernd

Bernd schreibt komische Gedichte. Oder Hörspiele. Und Theaterstücke. Oder er spricht bei Ausstellungseröffnungen. Oder im Radio. TV auch. Manchmal macht er Kunst. Oder geht joggen. Oder sitzt im Kino. Fährt lieber Motorrad als Fahrrad. Trinkt Rotwein und Kölsch und verreist gern. Er ist fasziniert von der Arktis.

In 2006/07 spielt Bernd 4 verschiedene Programme (jeweils 2 x 45 Min. + Pause und Zugabe). Bernd hat darüber hinaus mit seinen satirisch-kabarettistischen Beiträgen viele Tagungen, Gala-Abende und Events Präsentationen und Produkteinführungen mitgestaltet. Er war u.a. tätig für BMW, Daimler-Chrysler, Toyota, Ford, VW-Audi, für Hewlett Packard, SAP, SUN, PC-Fachzeitungen, Messe Düsseldorf, BOOT Düsseldorf, Jahrestagung Deutsche Stiftungen genauso wie Handwerkskammer Köln, viele Banken und Sparkassen (u.a. Dresdener Bank, Sparkasse Köln, Sparkasse Kassel), Versicherungen, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände und viele andere.

 

Programme

 

1. SOLO

"Abgeschleppt - ein Männerschicksal"

Bernd ist Plauderer und Zyniker zugleich, der gelernte Zimmermann und lebenslängliche Seelen-Westfale mit Wohnsitzen in Köln und Kassel präsentiert einen Abend zwischen Vorschau und Rückschau, zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Es geht um Männer und Frauen und das Leben an sich.

"Wo komme ich her, wo will ich hin, und wie viel darf ich dabei wiegen?" Bernd hat ein Blind Date, verabredet beim Chatten. Abgeschleppt - ein Männerschicksal? Er sorgt sich, denn eine Frau will nicht nur "in dein Leben, sie will auch in deine Wohnung." Bernd sinniert über den Krieg der Chromosomen, über Urlaube zwischen Sonnenbrand und Mückenstich... Und immer begleiten ihn die Weisheiten von Konfusion, dem großen ostwestfälischen Weisen.

2. SOLO

"Köpper vom Dreier"
Stories von und mit Bernd
the adventures of an ostwestfalien alien

Ein rasanter Schnitt durch ein Leben, die satirische Bestandsaufnahme eines Ostwestfalien Alien. Bernd ist sicher, sein Leben wäre komplett anders verlaufen, wenn sein Vater Gynäkologe gewesen wäre, ein Wort, das er auch heute nur unter Zuhilfenahme diverser Lexika schreiben kann.

Er sinniert über die Initiationsriten der ostwestfälischen Dorfjugend und bearbeitet sein Trauma, den von allen erwarteten „Köpper vom Dreier“. Untanzbare Lieder, Verhaftungen in der Wohngemeinschaft, der erste Gomera-Urlaub, legendäre Konzerte „neuer Musik“, das philosophische „aneinander vorbei“ zwischen Beaudrillard und Konfusion, die gereimte Sehnsucht nach einer Waldorflehrerin, überhaupt, die Unerreichbaren („Bei dir bin ich im siebten Himmel, doch du wohnst im vierten Stock!“), unauffindbare „Krankenscheinhefte“ – die gab es mal – im Chaos des Bernd-sein-Zimmer. Tagebuchnotizen und peinliche Erektionen, Kojen-Gedichte und die Liebe zu einem Porno- Star, klebrige Melancholie und Liebesdramolette, ein Leben inklusive Grabrede und Wiederauferstehung in all seiner Komik und Kuriosität in 90 Minuten. Tief und tapfer, kurios und komisch.

Ein Abend vom Blatt und trotzdem Stand-up!

 

3. DUO

"Die Hosen runter - Ein Paar in Ekstase"
Gerlis & Bernd

Gerlis, die rothaarige Rheinländerin, Bernd, der spitzbärtige Ostwestfale. Sie berichten im Nebeneinander übereinander. Sie und Er. Mann und Frau. Eine furiose, literarisch-komische Reise zwischen den Polaritäten der Geschlechter. Sie erzählen dem Zuschauer, was sie wirklich voneinander halten. Sie sprechen aus, was andere nur denken. Sie sagen dem Publikum, was der Partner nie erfahren würde! Und das Publikum biegt sich vor Lachen, wenn die beiden sprichwörtlich „die Hosen runter“ lassen.

Im Zuschauerraum sitzend, erkennen sie auf der Bühne wieder, in immer neuen Überhöhungen und Verdrehungen, die doch so alltäglich scheinen. Selten waren Frauen und Männer so ehrlich und eitel zugleich. Ein turbulentes Nebeneinander in einem beinah Schnitzlerschen Reigen, einem steten Wechsel der Paarungen, Irrungen und Wirrungen. Eine neue Form zwischen Lesung, Comedy und Kabarett!

 

4. SOLO jährlich im DEZ/JAN/FEB

"Ab dafür!" der satirische Jahresrückblick

Irgendwann, meist so um den 31.12. ist es vorüber - das Jahr. Da fehlt nur noch eins - die Bilanz. Bernds satirischer Jahresrückblick - Ab dafür! Jeweils im Dezember, Januar und Februar ist Bernd mit diesem Programm auf Tour.

Seit 1994 lässt Bernd das jeweils abgelaufene Jahr noch einmal Revue passieren mit Satiren, Humoresken, Kommentaren und Nonsens über den alltäglichen Wahnsinn, inzwischen eine jährliche Institution vor ausverkauften Häusern. Eine rasante Achterbahnfahrt durch die letzten 12 Monate. Immer wieder gibt die Tagespresse Stichworte für Sprachwitz und Komik, für groteske Logik und verspielten Unsinn. Bernd legt den Spülgang ein, mal böse, mal verschmitzt.

Politik zwischen Barzahlung und Blamagen, Persönliches und Persönlichstes, Tagebuchaufzeichnungen, Kurzmeldungen und der tägliche Irrsinn werden von Bernd noch einmal in atemberaubendem Tempo in Erinnerung gebracht.

 

Presse

"Auf die Lachmuskeln hatte es Bernd in Celles gut besuchter "Kunst und Bühne" abgesehen. Temporeich kitzelte der Schnellsprecher aus Köln immer wieder Lachsalven aus seinem Publikum heraus."
Cellesche Zeitung

"Bernd ist nicht wortgewaltig, sondern wortgewandt und weiß, seine Sprache einzusetzen, um seinen Pointen den letzten Schliff zu geben."
Mühldorfer Anzeiger

"Beachtlich ist die Vielfalt der mit viel sprachlicher Raffinesse verdrehten Themen, beachtlich auch Bernds Talent, das Publikum albern mitlachen, wütend mitschimpfen oder neugierig aufhorchen zu lassen."
FAZ