Hubert Burghardt

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Geboren 01.10.1958 im westffälischen Lippstadt

Studium in Mönchengladbach, Bielefeld und Münster mit dem schrecklichen Abschluss Dipl. Soz. päd.

Seit 1970 Schlagzeuger in diversen Rock- und Bluesformationen

1978 wechsel zum Jazz, es folgen Gastspielreisen und Plattenveröffentlichungen mit Kunst-Dünger und dem Curt-Beil Quartett.

Dazwischen immer wieder Aufritte als Liedermacher mit Kästner- Vertonungen und eigenem Liedgut.

Preisträger ‚Schlagzeug‘ im Landeswettbewerb „Jugend jazzt"!

1984-1986 Gründungsmitglied des Münsteraner Polit-Kabaretts „Die kleinen Mäxe"

1986 – 1988 städt. Kinder und Jugendtheater Dortmund

1987 Gründung einer kabarettistischen Vereinigung. Bis zur Auflösung 1997 absolvierte das „Duo Hubert & Husmann" über 500 Gastspiele auf deutschen Bühnen die u.a. in das Mainzer Unterhaus, die Leipziger Pfeffermühle, die Münchner Lach- und Schießgesellschaft und das Passauer Scharfrichterhaus führen.

Daneben regelmäßige Mitwirkung an Hörfunk- und Fernsehproduktionen wie Schreinemakers Live, NoSports, SternTV. U.a. realisieren sie für das WDR-Fernsehen mit BORGWARD & CO eine eigene 12-teilige Comedy-Serie. Darüber hinaus produzieren sie längere halbjournalistische Filmfeatures ebenfalls für das WDR-Fernsehen.

Zwischen 1995-97 hat Hubert als ‚rasender Reporter Hubert‘ über 250 satirische Einsätze beim neuen Frauensender TM3. Daneben bearbeitete er Drehbücher für Action-Serien wie „Alarm für Cobra 11" oder „Der Clown"

1997 hat sein erstes Soloprogramm ‚Alles Verwandtschaft!?‘ Premiere, mit dem er zahlreiche, erfolgreiche Auftritte quer durch die Republik absolviert.

Nachdem Hubert bereits im Duo Hubert & Husmann Varieté-Luft schnuppern dürfte, gastiert er im Sommer ’99 zwei Monate mit der eigens von ihm entwickelten Konzeptshow "Geschichten aus dem Treppenhaus" erfolgreich im Dortmunder LUNA-Varieté. Mit seiner hieraus entstandene Kunst-Figur "Hausmeister Willi" absolviert er zahlreiche Gala- Auftritte, moderiert Web-Präsentationen und Marketing-Veranstaltungen für High-Tech- Firmen.

1997-98 hat er im WDR-Fernsehen eine wöchentliche politische Glosse als ‚Funkhauspförtner Dieter‘, die nach einem Eklat der höchstpersönlichen Zensur durch den Intendanten zum Opfer fällt. Daneben ist HUbert Autor für die Kabel1-Satire FIKTIV, die mit der ‚silbernen Rose von Montreux‘ prämiert wird, der "Brisko-Schneider-Jahrhundert-Show", der „Sat1-Pannenshow" und war lange Zeit OFF-Stimme der legendären "Sat1-Wochenshow".

Dazwischen ist er immer wieder in kleineren Rollen als Schauspieler und als Sprecher tätig, schreibt TV-Konzepte, produziert eigene Hörfunk-Comedy Serien und schreibt seit 2000 Bühnenprogramme für Kollegen (Mannheimer Kabarett Dusche) u.v.m.

Sommer 1999 hat sein aktuelles Bühnensolo „Das Schweigen der Männer“ Premiere. Mit diesem gelungenen Spagat zwischen Comedy und Kabarett folgen zahl- und erfolgreiche Gastspiele über die bundesdeutschen Kleinkunstbühnen zwischen Hamburg und München, Köln und Berlin. Für das Dortmunder LUNA-Varieté entwickelt Hubert im Herbst 2001 die Konzeptshow „Und Sie können das auch!“. Mit der daraus hervorgegangenen satirischen Motivationstrainerfigur „Bulky Luggage“ wird er gerngesehener Gast auf Galas, Firmentagungen oder anderen Events.

Daneben ist Burghardt weiterhin erfolgreich mit „Das Schweigen der Männer“ unterwegs.

Im April 2003 folgte er der Einladung zum 24. Berliner Satire-Fest das vom SFB-Fernsehen aufgezeichnet wurde.

Am 26. März 2004 hat dann das neue Programm „Schuld sind immer die andern“ Premiere und wird von Publikum und Presse eindeutig als weitere Steigerung bezeichnet. Wieder folgen zahlreiche Gastspiele durch die Republik.

Im März 2005 ist Hubert dann live im Gesellschaftsabend des Saarländischen Rundfunks zu hören und Gast in der Sendung "Roglers rasendes Kabarett" die im Südwestfernsehen SWR und auf 3SAT zu sehen ist.

Juni 2006 ist er Gast beim WDR-Kabarettfest das im Bonner Pantheon aufgezeichnet wird und im März 2007 ist er in Ottis Schlachthof des Bayrischen Fernsehens eingeladen...

Fortsetzung folgt!

Presse

Hubert ist kein trivialer Haudrauf, er verklausuliert mit Wonne und Kondition. Ein vergnüglicher, manchmal brisanter Abend mit einem Sympathieträger des Kabaretts.
ALLGEMEINE MITTELHESSISCHE ZEITUNG, 29.06.07

Kollektives Jammern, auf durchweg hohem Niveau... Hubert im Scherzheimer Hoftheater auf verbaler Achterbahnfahrt...rast auf die gebannt zuhörenden Gäste eine Lawine wortakrobatischer Analysen der modernen Gesellschaft nieder. Man muss höllisch aufpassen um bei der Geschwindigkeit alle Spitzfindigkeiten und Pointen mit zu bekommen... auch die selbstkomponierten und getexteten Lieder, die wesentlicher Bestandteil seiner Darbietungen sind, trafen in ihrer erfrischenden Lebendigkeit den Nerv der Zeit. Politisches Kabarett vom Feinsten!
ABB, 05.03.07

...ausverkaufter Saal... er schreckt nicht vor Kalauern zurück, aber verblüfft auch mit blitzgescheiten Gedanken, originellen Wortspielen und treffenden Bildern... Das Kernproblem unserer Gesellschaft, der Arbeitslosigkeit, geht er mit einem brillant fingierten Dialog schmerzhaft treffend auf den Grund... Wenn er musikalisch verspricht für alle Verrücktheiten der Welt die Haftung zu übernehmen klingt das fast glaubhaft... Am Ende sind im dankbare Lacher und rhythmischer Beifall gewiss.
MEMMINGER ZEITUNG, 31.03.07

Der Dortmunder Hubert ist in seinem Programm im Daunstärs dicht am Puls der Zeit. So dicht, dass es einem im prasselnden Pointenregen angst und bange werden kann. Vor allem wenn er in wahnwitziger Sprechgeschwindigkeit die Gefahren von undurchsichtigen "Cross-Border- Leasing-Verträgen" zu verdeutlichen versucht. Ganz beiläufig erfährt man, dass die Leipziger Verkehrsbetriebe, sich wegen eines solchen Vertrages nicht von ihren Altfahrzeugen trennen können. Dadurch würde die Einrichtung komplett in amerikanischen Besitz übergehen... Huberts Lieder sollen die kleinen Ruheinseln im Programm sein. Sie sind es aber nicht. Harmlos klingende Kammer-Küche-Klavierbegleitung untermalt treffende Texte präzise beobachteter und aufregend beschriebener Lebenssituationen. Lieder die zum Zuhören zwingen. Comedy oder Kabarett? Der Dortmunder entscheidet sich für das Letztere. Witz soll noch politische Inhalte transportieren. Auch wenn er sich dabei wie eine mentale Müllverbrennungsanlage vorkäme. Ziel erreicht, und wie!
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, 24.02.07

Hubert betreibt politisches Kabarett, und zwar in erster Linie wirtschaftspolitisches... Er bringt ein an sich recht trockenes Thema nach zweieinhalbunden zu einem allseits umjubelten Abschluss... Seine besten Szenen hat er wenn er Rollen spielt, das sind erstklassige Nummern im Dialekt oder mit komischem Akzent, hinreißender Mimik und Gestik... Durchweg überragend die Songs. So witzig getextet und auf den Punkt gebracht hat das selten einer... Die Übernummer hat er sich für die Zugabe aufgehoben. Goethes Faust in fünf Minuten, rasant getextet, absolut zwingend gereimt und exzellent gespielt... Das war der endgültige Beweis das wir es mit Hubert den ganzen Abend über mit einem Kabarettisten zu tun hatten, der auch noch ein Sprachkünstler ganz besonderen Kalibers ist.
DONAUKURIER, 23.02.07

Hubert, Kabarettist, Musiker und Schauspieler, quasselt von der Bühne des Würzburger Bockshorn herunter auf die Zuhörer und fezt ihnen schonungslos die Ungehörigkeiten des Lebens um die Ohren. Und das mit Esprit und ungeheurem Tempo. Amüsant, intelligent, tiefsinnig!
MAINPOST, 14.01.07